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DIE ETWAS ANDEREN SOMMERFERIEN

Spritzig inszeniert Arnim Beutel am Theater Vorpommern Herrndorfs Bestseller "Tschick". Viel Beifall nach der Premiere.
2010 erschien Wolfgang Herrndorfs Jugendbuch "Tschick". Mittlerweile gehört es zur Schullektüre. Die Bühnenfassung des Stück stammt von Robert Koall.

Gastregisseur Arnim Beutel, dessen eigene Produktionen bereits in Italien, Norwegen und St. Petersburg liefen, setzt in "Tschick" auf die hypnotische Kraft des Schauspielens.
Fesselnd und herrlich nuancenreich führen Felix Meusel (Maik), Dennis Junge (Tschick), Frederike Duggen (Isa), Gabriele M. Püttner (Mutter) und Jörg F. Krüger (Vater) das jugendliche Sommermärchen vor Augen, dessen Kreis sich im elterlichen Swimmingpool schließt.
"Es war richtig lustig", meinte Zuschauer Tim Beuter nach der Aufführung. "Einfach und genial", beurteilte Kevin Sommer "Tschick".
Die beiden Achtklässler der Fischerschule fanden die Umsetzung des Buches sehr interessant wie auch exzellent dargeboten. Fest steht: sie wollen es weiterempfehlen.

Aufschlussreich war für sie bereits der Besuch von Felix Meusel in dieser Woche im Unterricht. Jener stimmte die Schüler auf den Abend ein und plauderte aus dem Nähkästchen eines Schauspielers.
Sein Fazit lautete nach dem üppigen Applaus: "Tolles Buch, toller Regisseur, tolle Proben." Viel Spaß habe die Arbeit des Teams mit Arnim Beutel gemacht, versicherte er.

Die Uraufführung der Bühnenfassung von Wolfgang Herrndorfs Besteller erlebte Dramaturg Sascha Löschner in Dresden. Deutlich wurde ihm an jenem 19. November 2011: "Es ist ein Jugendstück, das alle Generationen anspricht und begeistert." Familie Kropidlowski bestätigte dies: "Es war klasse." Die dramatische Umsetzung des Erfolgstitels sei gelungen. Sowohl Mutter Cornelia als auch Vater Uwe und ihr Sohn Philipp (13) haben das Buch gelesen und würdigten die Leistung des Gastregisseurs und der Darsteller.

Uwe Roßner Ostsee-Zeitung Greifswald vom Samstag, 1. Juni 2013

"TSCHICK" RASANT AM THEATER STRALSUND

Die Sommerferien nahen. Jungs um die 14, denen ein langweiliger Elternurlaub bevorsteht oder die noch keinen Plan haben: Ab ins Theater und "Tschick" ansehen!

Mittwochabend war Premiere des Stücks nach dem Jugendkultbuch von Wolfgang Herrndorf in Stralsund. Im guten alten Theater am Knieperwall. Und es war krachendvoll, man glaubt es kaum, mit jungen Menschen.
Die Inszenierung von Arnim Beutel arbeitet stark mit der Imagination des Publikums. Ein Roadmovie ohne Auto. Aber "es" fährt und zwar rasant. Wenn Felix Meusel und Dennis Junge als Maik und Tschick in den gestreiften Liegestühlen hängen, sich in die Kurve legen und Motorgeräusche imitieren. Eigentlich bescheuert, wenn Jungs Rennwagen spielen. Irgendwann aber fliegen Alleebäume vorbei, rumpelt man über Waldweg und Kuhweide auf der Flucht vor der Polizei oder überschlägt sich bei gewagten Manövern. Tschick gibt dann zu:
"Das klappt nicht immer." Tschick ist sowieso ein Voll-Checker. Danach muss Maik fahren, weil Tschick ein Gipsbein hat. Es gibt auch kein Gipsbein. Es gibt eigentlich nur den Grund eines Swimmingpools (Ausstattung von Sabine Pommerening), dessen Wände sich verschieben. Dorfplatz, Müllhalde, Autobahn, Schule oder den elterlichen Pool.
Das Kopfkino läuft wie am Schnürchen, weil Felix Meusel eigentlich ununterbrochen labert, quatscht, erzählt. Das ganze Stück ist Off-Text! Irgendwann sackt er ins Unterbewusstsein. Da steigt man in den zerbeulten Lada, Regen peitscht auf die Scheiben, und man bekommt einen weichen Keks von dem "Mollscheiß" von Richard Clayderman. Oder man sieht ganz deutlich diese Abraumhalden südlich von Berlin und die Bude von Schütze Fricke, der, wie alle männlichen Figuren, von Jörg F. Krüger gespielt wird. Und das sind viele.

Auch Gabriele M. Püttner verschwindet in unzählige Rollen. Nur Isa ist Isa. Sympathisch verzottelt: Frederike Duggen. Wunderbare Begegnungen und Geschichten! Erzählt in absolut jugendgefährdender Umgangssprache. Und selbstverständlich endet das alles vor dem Jugendrichter, Burgmüller heißt der, "nicht endbescheuert", wie Tschick sagt. Und Maik: "Es war ein toller Sommer. Der tollste von allen." Es spart vielleicht doch jede Menge Ärger, wenn man einfach ins Theater geht. Sehr sehr lustig, berührend, geistreich und zu Recht so bejubelt.

Juliane Voigt Ostsee-Zeitung Kultur vom Freitag, 10. Mai 2013

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Und am Ende regnet es Gold und Pech

Premiere von Frau Holle am Theater Stralsund. Die Inszenierung rückt in ihrer Bildsprache immer wieder ganz nah an das alte Märchen heran.

Es ist der gute alte Märchen-Klassiker, den Sascha Löschner für diese Bühne umgeschrieben hat. Jugendliches Neudeutsch, dennoch sehr präzise, ziemlich authentisch. Von Arnim Beutel in prekäre bis durchschnittliche, aber kreischend grelle Lebensverhältnisse inszeniert. Auf dem Sofa vor RTL-Vorabendverblödung ein bildungsfernes barockes, wandelndes Übergewicht als neurotische Mutter (Gabriele M. Püttner in Lagen von Theaterspeck). Und die dicke Marie, ein Mädchen mit Vorliebe für Rosa und Kitsch und Torte.

Wenn sie gute Laune hat, gibt sie selbstvergessen und narzistisch das Sternchen auf der Wohnzimmerbühne, wo sie sich für ihre glamourbefreiten Schlagerauftritte feiern lässt. Sie verfällt das eine oder andere Mal in Hyperventilation, um ihren Willen nach Chips und Cola oder Klassenfahrten durchzusetzen. Auch Purzelchen oder Mariechen genannt (Frederike Druggen).

Und dann die andere Marie. Auch "Dings" genannt. Gespielt von Susanne Kreckel. Eine schlichte Frohnatur. Das ist ziemlich eindeutig inszeniert, das versteht soweit jedes Kind. Das Mariechen mögen die Kinder ganz eindeutig nicht so gern wie die Marie, die sogar für ihren musikalischen Auftritt, der eher aus der Punkecke kommt, Szenenapplaus bekommt (Kompositionen: Sebastian Kemper). Die Kinder waren hingerissen. Auch den mauligen Schneemann im Kühlschrank fanden alle lustig. Und den Verkäufer, der die letzten antiken Schneebälle anbietet. Das war es mit Schnee. Klimawandel? Nein, Quatsch! Frau Holle ist das Problem. Da oben muss mal wieder jemand richtig die Betten aufschütteln.

Da kommt es doch gerade recht, dass der armen Marie eine Spindel von ihrem Spinnrad in den Brunnen fällt. Es ist das schöne an dieser Inszenierung, dass die Bildsprache immer wieder ganz nah an das Märchen rückt. Der Brunnen, der Hahn, das Tor. Das ist zwar alles Schattenspiel, aber scheint direkt aus dem Märchenbuch gefallen zu sein. Marie trifft das ein wenig eingebildete, aber sehr charmante französische Baguette und den Apfelbaum, der seine rotbäckigen Kinderchen alle geerntet haben will. Und begegnet der legendären Frau Holle, die sie in ihre Dienste nimmt. Das kommt sprachlich alles ganz ungestelzt daher, bleibt aber relativ unverfälscht märchenhaft.

Die fleißige Marie schüttelt fröhlich das größte Federbett der Welt auf, damit es auf der Erde schneit. Und bekommt am Ende den Lohn für ihre Redlichkeit. Wie das ausgeht, als das faule Mariechen das auch ausprobiert, weiß ja eigentlich jedes Kind. Auch dass die wohl gerade oben faul in den Kissen schnarchte. Ein schönes Weihnachts- Märchen, humorvoll und clownesk. Den Kindern gefiel es.

Juliane Voigt Ostsee-Zeitung Kultur vom Mon, 11. November 2013
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Döbeln: Das Hexenhaus ist der Clou

Freie Presse
Mittelsächsisches Theater schickt "Die verzauberten Brüder" in die Adventszeit - zauberhaft gespielt

Einst aufgebrochen, um Abenteuer zu bestehen, kehrten Fjodor und Jegoruschka nicht mehr heim. Die Mutter forscht nach ihren ältesten Söhnen (Eva-Maria Bretschneider und Susan Schulze). Dass diese in ausgerechnet die zwei Ahornbäume verwandelt wurden, unter denen sie sich auf der langen Suche nach ihnen ausruht, kann sie nicht wissen - doch ihr mütterliches Gefühl regt sich.

Schön, dass in der Inszenierung von Arnim Beutel den einzelnen Figuren soviel Aufmerksamkeit widerfährt, dass es nicht nur zu einer Gegenüberstellung von Gut und Böse kommt, sondern jede als vielseitiger Charakter agieren darf.
Conny Grotsch wird als bangende, aber fest entschlossene Wassilissa am Ende ihre Söhne wieder in die Arme schließen. Andreas Pannach sorgt als Bär Meister Petz, der keinem Honig widersteht und gern auch mal ein Nickerchen macht, für viele Lacher. Iwanuschka (ungestüm Benjamin Hirt), der jüngste Sohn von Wassilissa, war der Mutter gefolgt, wäre gern ein Held, muss dafür aber noch viel lernen. Kater Kotofej Murlewitsch ist bei Farina-Liza Tollewski ein selbstverliebtes, jedoch gewitztes Wesen, Hund Scharik bei Martin Ennulat ein nervöser Geselle, der trotzdem sehr liebenswert ist. Die dankbarste Rolle füllte Andreas Kuznick aus, der die rotbestrumpfte Babajaga sowohl boshaft als auch ironischerweise eitel vorführt.
Mal geht es turbulent, mal besinnlich auf der Bühne zu, es wird getanzt, und es gibt regelrechte Slapstick-Einlagen, die für viel Heiterkeit sorgen. Insgesamt ist ein wunderbar aufgelegtes Ensemble zu erleben, das vor Spielfreude förmlich sprüht. Da wundert es nicht, dass das Publikum, besonders am Schluss, begeistert mitgeht.

Als Clou allerdings erweist sich das Hexenhaus auf den Hühnerbeinen - die zauberhafte Ausstattung stammt von Marlit Mosler.

Uta Trinks Freie Presse, Döbeln, 30.11.2012

KONTAKT

Arnim Beutel
Schauspieler, Regisseur, Schauspielcoach, Sprecher
Mobil: +49-177-6685358
Telefon: +49-30-65790562
E-Mail: info@arnimbeutel.de

LEISTUNGEN

Coaching für Schauspieler

Vorsprechen:
Erarbeitung von einzelnen Monologen und kompletten Vorsprechprogrammen Beratung zur Rollenauswahl Überarbeitung vorhandener Monologe Beratung zu - und Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen an Schauspielschulen

Coaching für Redner

Beratung zu - und Vorbereitung auf Reden aller Art und zu jedem Anlass Arbeit an Atem, Stimme, Sprache, Ausdruck und Körpersprache Unterstützung beim Verfassen des Rede-Textes

Lesungen
Einrichtung und Durchführung von Lesungen zu jedem Anlass mit Texten Ihrer Wahl im ständigen Repertoire: 20 - 45 minütige Lesungen mit Texten von Heinrich Heine, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller, Oscar Wilde, Anton Tschechow u.a.

Kurse (Gruppen ab 10 Teilnehmer)

Methode Rollenspiel:
Entwickeln Sie Rollenspiele zu für die Gruppe relevanten Themen, Situationen und Konflikten. Nutzen Sie Phantasie und Spontaneität, freigesetzt durch Spiel, für Ihr Team. Schärfen Sie Wahrnehmung und Aufnahmefähigkeit. Entdecken Sie eine neue Art des Brainstorming. Testen Sie Ihr Produkt, Ihre Idee, Ihre Verkaufsstrategie in spielerischer Form.

VITA

AUSBILDUNG

1987 - 1991 Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin

ENGAGEMENTS

1991 - 1993 Ulmer Theater
1993 - 2001 carrousel Theater Berlin

seit 2001 Arbeit als freier Schauspieler, Gründung der "Klassik Theater Compagnie"

seit 2004 Arbeit als Schauspiellehrer an der HFF "Konrad Wolf" Potsdam, der "Berliner Schule für Schauspiel und bei "Art Of Acting" Berlin Arbeit als freier Regisseur

REGIE

2013 Tschick" (Herrndorf) Theater Vorpommern Greifswald, Stralsund "Frau Holle" (Löschner nach Grimm) Theater Vorpommern "Campiello" (Turrini nach Goldoni) Studioinszenierung Berliner Schule für Schauspiel

2012 "Die Räuberinnen" (nach Schiller) Studioinszenierung Art Of Acting Brotfabrik Berlin "Okjupei, Okjupei" Visionsrevue (eigene Fassung nach versch. Autoren) Theaterkapelle Berlin "Die verzauberten Brüder" (Schwarz) Theater Freiberg / Döbeln

2011 "König Drosselbart" (Löschner nach Grimm) Theater Stendal

2010 "An der Arche um Acht" (Hub) Theater Rudolstadt "Der Weise Hai" (Eigenproduktion) Volkstheater Weissensee

2009 "Das Dschungelbuch" (Wecker/Berg) Theater Neustrelitz

2003 "Im Namen der Rose – Rosenlieder und Rosenworte" (Liederabend) Klassik Theater Compagnie

2001 "Das Klassenfenster" (Trolle, nach Charms) carrousel Theater Berlin

1998 "Langer Sonntag" cT Berlin (Schiller Theater Werkstatt) Reihe mit Lesungen und angeschlossener Mitspielwerkstatt für Jugendliche "Der Gast" (Tschechow-Humoresken) carrousel Theater Berlin (Lesung)

ARBEITEN ALS SCHAUSPIELER

THEATER (Auswahl)
KADMOS in "Die Besessenen" (Euripides) Theater Stendal Regie: Oliver Bierschenk
CLAREL in "Clarel" (Melville) Medium Taut Regie: Christian Bertram
HENRI in "Drei Mal Leben" (Reza) Kammerspiele Babelsberg Regie: Wolf Vogel
HAMM in "Endspiel" (Beckett) Kammerspiele Babelsberg Regie: Wolf Vogel
MANN in "Faked" (Ünal) HAU 3 Berlin Regie: Nurkan Erpulat
DROMIO v. EPHESUS in "Komödie der Irrungen" (Shakespeare) Eltville Regie: Peter Kupke
HAMM in "Endspiel" (Beckett) bat Berlin Regie: Sebastian Klink
IRIDEN in "crushrooms" (Oper von Mitterer/Ostermeier) Theater Basel Regie: Robert Schuster
STEWARD in "Immanuel Kant" (Bernhard) Deutsches Theater Berlin Regie: Sebastian Klink
GERMAN SOLDIE in "Facing Death" Molde, Norwegen Regie: Renat Safiullin
KAIN in "Kain - Eine Elegie" (Roes) Poesiefestival Berlin Regie: Agnes Hansch
THOAS in "Gyges und sein Ring" (Hebbel) TAT Frankfurt/Main Regie: Robert Schuster
FERDINAND in "Kabale und Liebe" (Schiller) Regie: Manuel Schöbel
GOETHE in "goetheschiller Ein DICHTERKAMPFBUND" (Ostarek) Regie: Rainer Büttner
WOYZECK in "Woyzeck" (Büchner) Regie: Manuel Schöbel
HEINE in "Deutschland PUNKT Ein Heine – Märchen" (Ostarek) Regie: Rainer Büttner
MELCHIOR GABOR in "Frühlingserwachen" (Wedekind) Regie: Manuel Schöbel
FAUST / MEPHISTO in "Urfaust" (Goethe) Regie: Peter Schroth
EDGAR WIBEAU in "Die neuen Leiden des jungen W." (Plenzdorf) Regie: Matthias Messmer

ARBEITEN ALS SCHAUSPIELER

FILM / FERNSEHEN
;2011 ITZAK in "What It Seems" HFF-Kurzfilm Regie: Jakob Schmidt
2004 VATER "Im Namen des Gesetzes" (Opal-Film) Regie Nicolai Albrecht
BOB KERRY "Für alle Fälle Stefanie" (Nova Film) Regie Michael Knof
2002 KRIPOBEAMTER "Hinter Gittern" (Grundy UFA) Regie Heinz Dietz
1994 FINANZHAI "Oben – Unten" (Kino) Buch/Regie Joseph Orr